Atemschutzuntersuchung in der Feuerwehr Rum

Jedes Feuerwehrmitglied muss körperlich belastbar sein. Für Atemschutzgeräteträger gelten besondere gesundheitliche Vorschriften und sie müssen sich regelmäßig einer medizinischen Überprüfung unterziehen. 

Bis 2017 war das Untersuchungsintervall für Atemschutzgeräteträger drei Jahre. Seit der Einführung des ÖFAST, des Österreichischen Feuerwehr Atemschutz Tests, hat sich das Intervall in Abhängigkeit vom Alter verändert. Da seit der letzten Untersuchung bereits wieder drei Jahre vergangen sind, wurde den Atemschutzgeräteträgern auch heuer wieder die Möglichkeit geboten, die Untersuchung zur Atemschutztauglichkeit in der Feuerwehr Rum zu absolvieren. 

Unser Feuerwehrarzt, Dr. Harald Paul, hat mit Unterstützung der San-Gruppe an den zwei Terminen im heurigen Herbst gesamt 27 Atemschutzuntersuchungen durchgeführt. Ebenso wurde den

Mitgliedern alternativ angeboten, zusätzlich eine Vorsorgeuntersuchung vornehmen zu lassen was auch einige in Anspruch nahmen.        

 

 

 

 

 

 

 

Nach der Anmeldung im Funkraum wurde den zu Untersuchenden der Anamnesebogen ausgehändigt. Im Anschluss wurden bei der Station „Vitalwerte“ bereits die ersten Befunde wie Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, Blutzucker und Harnwerte erhoben.

 

 

 

 

 

 

Bei der Station „Ergo und Spiro“ absolvierten die Teilnehmer das Belastungs-EKG und die Lungenfunktion wurde überprüft. Von medizinischer Seite schloss die Untersuchung mit dem Arztgespräch ab. Freilich galt es noch, den ÖFAST positiv zu absolvieren.

 

 

 

 

 

 

Dr. Paul zeigte sich begeistert von der körperlichen Fitness der Atemschutzgeräteträger und konnte allen Teilnehmern die Freigabe – altersabhängig – für die nächsten zwei, drei oder fünf Jahre erteilen. 

Bericht: HBI Rainer Höpperger

Bilder: HBI Rainer Höpperger, HV Christina Painer