Bautagebuch Funkraum Teil 1

Nach zahlreichen Stunden der Planung und erfolgter Genehmigung durch die Gemeinde Rum konnte im Januar dieses Jahres mit dem Umbau unseres nicht mehr ganz zeitgemäßen Funkraumes begonnen werden.

 Der alte Funkraum der FF-Rum: 

Im Funktisch waren neben den Funkeinbauten auch Teile der Haustechnik integriert. Ein regelrechter Kabelsalat baute sich mit der Zeit auf und so kamen auch die „Problemchen“. Bis auf die Funkgeräte wurde alles analog gesteuert. Eine Flut an Knöpfen und Schaltern machte das Arbeiten am Funktisch unübersichtlich. Gewisse Abschnitte der Lichtsteuerung waren im Funkraum verbaut, andere in der Fahrzeughalle. Ständiges hin und her laufen, quer durch das Feuerwehrhaus, nur um Lichter zu aktivieren bzw. deaktivieren, kostete unseren Florianijüngern viel Zeit.

Von der Lautsprecheranlage konnten nur noch krumme Töne von sich gegeben werden, was ein effizientes und einfaches Arbeiten für einen konzentrierten Funker fast unmöglich machte.

Bei starken Gewittern kam es schon mal vor, dass man im Funkraum nasse Füße bekam und auch Mäuse trieben ihr Unwesen in den Schaltkästen.

Besonders bei Großereignissen, muss der Funkraum der FF-Rum öfters zu einer Art Leitstelle verwandelt werden. Mehrere Personen besetzen dann den Raum und unterstützen die Mannschaft beim Abarbeiten der Einsatzflut. Leider war der alte Funkraum dafür nicht ausgelegt, es drängten sich oft mehrere Personen gleichzeitig vor die Funkgeräte und traten sich dabei gegenseitig auf die Füße.

 

Im Sommer 2016 fasste der Ausschuss der Freiwilligen Feuerwehr Rum den Beschluss den derzeit bestehenden Funkraum umzubauen. Viel wurde überlegt, diskutiert, Pläne wurden angefertigt und Besprechungen abgehalten bis ein für unsere Anforderungen gerechtes Konzept vorlag.
Durch ein neues Raumkonzept, soll eine effizientere Nutzung des Funkraumes ermöglicht werden. Eine moderne und zentrale Steuerung der Haustechnik wird installiert. Besonders bei Großereignissen kann zukünftig ein sicherer Arbeitsablauf gewährleistet werden. Die Einsatzmannschaft der FF-Rum soll dadurch noch besser unterstützt werden.
Nach erfolgter Genehmigung und zur Verfügungstellung der finanziellen Mittel wurde mit dem Umbau auch rasch begonnen.

Zu Beginn wird abgerissen:

Binnen kürzester Zeit wurde von unseren Mitgliedern die Schränke ausgeräumt und die gesamte Florianstation versetzt.
Der Funktisch, sowie Möbel wurden abgerissen, der alte Holzboden musste auch raus. Im Kabelchaos hinter dem Funktisch wurde Ordnung geschaffen. Damit der neue Boden gegossen werden konnte, wurden diese zwischenzeitlich hochgebunden. 

Neue Wände werden aufgezogen:

Im zukünftigen Funkraum wird ein Büroabteil enthalten sein. Dafür war es erforderlich neue Wände aufzuziehen. Das Fenster zur Westseite, musste ausgebaut werden, da es bei Unwettern immer wieder Wassereintritte gab und eine effiziente Lüftung des Raumes somit nicht möglich war. Im hinteren Bereich des Funkraumes wurde auch Platz für einen Serverraum geschaffen.


Die Lücke des alten Fensters wurde vorübergehend mit einem Brett abgedichtet.

Der neue Boden wird gegossen:

Der stark in Mitleidenschaft gezogene Parkettboden des alten Funkraumes wurde von unseren Kameraden herausgerissen und wurde durch einen neuen Industrieboden ersetzt.

 

Viel Arbeit für den Elektriker: 

Nachdem der Boden trocknen konnte wurde mit der Verlegung der neuen Elektrik begonnen. Derzeit ist die alte Kabelverlegung an der Wand noch vorhanden, wird allerdings in den nächsten Tagen erneuert werden. Die alten Neonröhren wurden demontiert, um einer neuen LED-Beleuchtung zu weichen. Erste Kabel wurden hierfür bereits montiert. Zusätzlich werden in der neuen Decke Netzwerkanschlüsse installiert. 

Der neue Sonnenschutz ist montiert:

Gerade in den Abendstunden wurde das Arbeiten am Computer durch die einfallenden Sonnenstrahlen erschwert. Deshalb wurde ein solides Sonnenschutzsystem notwendig.

Die nächsten Schritte werden die Fertigstellung der Elektrik, die Installation der neuen Decke und die Malerarbeiten sein. 

Fortsetzung folgt…